In diesem Jahr hat es uns mit der Freizeit nach Norden gezogen. Genauer gesagt nach Schweden und Norwegen. Wir sind von Stuttgart aus über Berlin nach Göteborg geflogen, von wo aus wir, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ins etwa 150 km Bengtsfors (Region Dalsland) gefahren sind. Dort verbrachten wir fünf Tage mit Kanus auf einer Seenlandschaft, wo wir für die Nacht auf kleinen Inseln unsere Zelte aufschlugen. Gekocht wurde auf der Feuerstelle oder paarweise auf kleinen Spirituskochern, gewaschen und gebadet haben wir im frischen See.
Nach einer beengten Busfahrt nach Oslo bezogen wir unser Quartier für die nächsten zwei Nächte auf der MS Invik im Hafen von Oslo, mit Aussicht auf die erst 2008 eröffnete Oper. Nach drei wunderbar warmen und sonnigen Tagen zog es uns weiter nach Norden. Über nacht fuhren wir mit dem Zug über den nördlichen Polarkreis nach Bodø, ans Ende der norwegischen Eisenbahn.
Hier wohnten wir im alten Pfarrhaus, von dem aus wir Ausflüge ans und aufs Meer, sowie auf die umliegenden Hügel und Berge unternahmen. In der Dämmerung (also die ganze Nacht) konnten wir auf der Wiese vor dem Haus Elche beobachten. Abschließend segelten wir einen Abend lang auf alten Fischerbooten durch die vorgelagerten Inseln. Nach einer knappen Woche im Norden traten wir wieder die Heimreise über Oslo und München an. Am Münchener Flugplatz wurden wir freundlicherweise von Familie Rogowski, Marohn und Gamm abgeholt und nach Renningen chauffiert.